Die

StädteRegion Aachen

sucht

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

für das

A 41/ Schulamt


vier
 

 Klassenassistenzen (m/w/d)
für den Einsatz an der
Roda-Schule Herzogenrath, Förderschule für geistige Entwicklung der StädteRegion Aachen


Es handelt sich um vier Teilzeitstellen, die zunächst bis zum 31.03.2025 befristet zu besetzen sind. Der Beschäftigungsumfang beträgt 89,74 % (dies entspricht derzeit einer durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 35 Stunden) mit einer Vergütung auf der Basis von Jahresarbeitswochenstunden. Der Einsatz erfolgt während der Schulzeit. Der Erholungsurlaub ist grundsätzlich in den Schulferienzeiten des Landes Nordrhein-Westfalen zu nehmen. Die Vergütung richtet sich nach Entgeltgruppe S 4 des Tarifvertrages für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD - SuE). Dienstort ist die Stadt Herzogenrath.

Eine Hospitation an der Einsatzschule ist ausdrücklich erwünscht.

Es handelt sich um eine nicht-lehrende Tätigkeit mit den

Aufgabenschwerpunkten:
  • Systemische Unterstützung von Schüler_innen zur Erleichterung der Teilnahme am Unterricht und am Schulleben: im Klassenverband, bedarfsgerecht auch einzeln und in Kleingruppen sowie bei außerunterrichtlichen Angeboten
  • akute Unterstützung von Schüler_innen in Konfliktsituationen, bei aggressivem Verhalten, Verweigerung, Weglaufen oder Rückzug
  • Durchführung von mit Lehrkräften abgestimmten Interventionen
  • Unterstützung der Kinder und Jugendlichen bei lebenspraktischen Verrichtungen (zum Beispiel: Hilfe beim Essen, bei der Bewältigung von Wegen im Schultag) und bei grundpflegerischen Bedarfen (zum Beispiel: bei Hygienemaßnahmen, wie Händewaschen, Zähneputzen, Kleidungswechsel und Begleitung bei Toilettengängen)
  • Kooperation im multiprofessionellen schulischen Team mit den Lehrkräften, Sonderpädagog_innen, Schulsozialarbeiter_innen und der Koordinierungskraft vor Ort
  • Dokumentation der eigenen Arbeit und Berichterstattung im multiprofessionellen schulischen Team
  • Teilnahme an Dienstbesprechungen und Fortbildungen der Koordinierungsstelle (KOBSI)

Anforderungen:
  • erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Kinderpfleger_in oder Sozialassistent_in mit staatlicher Anerkennung oder Prüfung oder Heilerziehungspfleger_in oder nachweislich gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen aufgrund entsprechender Tätigkeit im pädagogischen Bereich
  • Erfahrung mit Menschen im Bereich geistige Entwicklung bzw. Verhaltensauffälligkeiten bevorzugt
  • Aufgeschlossenheit für die Belange der Kinder und Jugendlichen
  • Bereitschaft, Kindern in schwierigen Situationen des Schulalltags Unterstützung und Orientierung anzubieten
  • positive innere Haltung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit herausforderndem Verhalten
  • Erfahrungen im Hinblick auf die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im lebenspraktischen und grundpflegerischen Bereich bevorzugt
  • Konsequenz und Verständnis im Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • hohes Engagement und Flexibilität
  • Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen sowie zielgerichtete Kommunikation
  • Fähigkeit zur Teamarbeit sowie zum selbstständigen Arbeiten
  • persönliche Belastbarkeit und Kompetenz im Umgang mit Krisen
  • interkulturelle Kompetenz

Seit 2015 sind an ausgewählten Projektschulen systemische Schulassistenzen verankert. Diese arbeiten nicht als individuelle Begleiterinnen und Begleiter mit einem einzelnen Kind oder Jugendlichen, sondern bieten mehreren Schülerinnen und Schülern in der Gruppe den notwendigen Rückhalt im Gemeinsamen Lernen. Die systemischen Inklusionsassistenzen sind Teil des multiprofessionellen Teams und arbeiten in der pädagogischen Geschlossenheit der Schule.

Auf der Basis guter Projekterfahrungen wird der systemische Ansatz hiermit nun im Rahmen des Modellprojektes auch an einer Förderschule eingeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen individuelle Unterstützung aus dem System heraus / innerhalb des Klassenverbandes, eingebettet in das ganzheitliche schulische Konzept in Form einer systemischen Hilfe, erfahren.

Die StädteRegion Aachen ist ein innovativer Gemeindeverband im Dreiländereck Belgien, Niederlande und Deutschland. Zehn Städte und Gemeinden haben ihre regional bedeutsamen Aufgaben in dieser leistungsorientierten und mitarbeiterfreundlichen Verwaltung gebündelt. Gleitende Arbeitszeiten, ein eigener Betriebskindergarten, einen Familienservice, das kostengünstige Jobticket sowie ausgezeichnete Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten prägen die Arbeit der über 2.500 Mitarbeitenden, die sich um das Wohl von insgesamt etwa 563.000 Menschen kümmern.

Die StädteRegion Aachen fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeitenden. Sie strebt an, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt der Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßt deshalb Bewerbungen von Personen, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Im Interesse der Frauenförderung werden Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ermutigt. Behinderte Menschen werden ebenfalls gebeten, sich zu bewerben.

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte online bis zum 21.04.2024. Bitte legen Sie in Ihrer Bewerbung ausführlich Ihre pädagogische Vorerfahrung sowie Ihre Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen aus dem Förderbereich geistiger Entwicklung dar, insbesondere sofern Sie nicht über eine pädagogische Ausbildung verfügen. Bitte fügen Sie einen Lebenslauf, Zeugnisabschriften und lückenlose Tätigkeitsnachweise, vor allem der Tätigkeiten im pädagogischen Bereich, bei.

Für Fragen zum Aufgabengebiet stehen Ihnen innerhalb der Ausschreibungsfrist die zuständige Amtsleiterin, Frau Meyering (Tel. 0241/ 5198 - 4100) und die zuständige Projektleiterin in der Koordinierungs- und Beratungsstelle für systemische Inklusionsassistenz, Frau Gasper (Tel. 0241/ 5198 - 4137) gerne zur Verfügung.


Städteregionsrat der StädteRegion Aachen
A 10 – Zentrale Dienste
Kennwort: A 41 - 77
52090 Aachen


Sollten Sie Bewerbungsunterlagen postalisch zusenden und eine spätere Rücksendung wünschen, werden Sie gebeten, einen ausreichend frankierten Rückumschlag beizufügen. Ohne diesen kann eine Rücksendung aus Gründen der Kostenersparnis nicht erfolgen. Es wird zugesagt, dass die nicht zurückgesandten Bewerbungsunterlagen datenschutzkonform vernichtet werden.

Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden nicht erstattet.


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