Die

StädteRegion Aachen

sucht


Sozialpädagogische Fachkräfte und Ergänzungskräfte (m/w/d)
zur aushilfsweisen Wahrnehmung von Urlaubs- und Krankheitsvertretungen
für die städteregionseigenen Kindertageseinrichtungen.


Es handelt sich um zeitweilige Arbeitseinsätze zur Wahrnehmung von Urlaubs- und Krankheitsvertretungen. Zu diesem Zwecke wird eine Rahmenvereinbarung geschlossen, in der festgelegt wird, dass die Aushilfskraft im Bedarfsfall in einer der städteregionseigenen Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden kann. Mit dem Abschluss dieser Rahmenvereinbarung wird kein Dauerteilzeitbeschäftigungsverhältnis bzw. Abrufarbeitsverhältnis begründet. Mit der Aushilfskraft wird bei konkretem Einsatz ein zeitlich befristeter Arbeitsvertrag geschlossen, in dem Einsatztag bzw. Einsatzzeitraum, Arbeitszeit und Einsatzort, festgelegt werden.

Die Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD-SuE), bei Einsatz als sozialpädagogische Fachkraft nach Entgeltgruppe S 8a und bei Einsatz als Ergänzungskraft nach Entgeltgruppe S 3 TVöD-SuE, und wird entsprechend der geleisteten Stunden bei Einsatz berechnet.

Der Einsatz erfolgt nach Absprache in den 22 Kindertageseinrichtungen, darunter auch Familienzentren und Verbund-Kindertageseinrichtungen, in Baesweiler, Roetgen, Monschau und Simmerath sowie in der Betriebskindertageseinrichtung in Aachen.


Voraussetzungen:

•  Abgeschlossene Ausbildung nach der Vereinbarung zu den Grundsätzen über die Qualifikation nach § 26
   Kinderbildungsgesetz, z.B. als sozialpädagogische Fachkraft oder Ergänzungskraft *)
  

sowie

•  Bereitschaft zur Unterstützung bei der Umsetzung des trägerspezifischen Erziehungs- und Bildungskonzeptes: „Auf dem Weg
   in die Welt von morgen“

•  Differenzierte Kenntnisse über den Entwicklungstand und die Bedürfnisse von Kindern unter zwei Jahren beim Einsatz in
   „U-3  Gruppen“

•  Selbstständigkeit und Flexibilität

•  Mobilität erwünscht

•  Teamfähigkeit

•  Interkulturelle Kompetenz

Die StädteRegion Aachen ist ein innovativer Gemeindeverband im Dreiländereck Belgien, Niederlande und Deutschland. Zehn Städte und Gemeinden haben ihre regional bedeutsamen Aufgaben in dieser leistungsorientierten und mitarbeiterfreundlichen Verwaltung gebündelt. Gleitende Arbeitszeiten, sowie ausgezeichnete Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten prägen die Arbeit der über 2.000 Mitarbeitenden, die sich um das Wohl von insgesamt etwa 555.000 Menschen kümmern.

Die StädteRegion Aachen fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeitenden. Sie strebt an, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt der Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßt deshalb Bewerbungen von Personen, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Auch behinderte Menschen werden gebeten, sich zu bewerben.

Bei Interesse richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und lückenlosen Tätigkeitsnachweisen bitte an den


Städteregionsrat der StädteRegion Aachen
A 10 - Zentrale Dienste
Kennwort: A 51 - 23
52090 Aachen.



Falls Sie die Rücksendung Ihrer Bewerbungsunterlagen wünschen, werden Sie gebeten, einen ausreichend frankierten Rückumschlag beizufügen. Ohne diesen kann eine Rücksendung aus Gründen der Kostenersparnis nicht erfolgen. Es wird zugesagt, dass die nicht zurückgesandten Bewerbungsunterlagen datenschutzkonform vernichtet werden. Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden nicht erstattet.

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Jansen (Tel.: 0241/5198-5159) sowie die Fachberatung des A 51/Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung, Frau König (Tel.:0241/5198-5149) und Frau Emming (Tel.:0241/5198-2690), gerne zur Verfügung.



*) Sozialpädagogische Fachkräfte:

(1) Sozialpädagogische Fachkräfte sind staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, und staatlich anerkannte Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger, die an einer Fachschule oder in entsprechenden doppeltqualifizierenden Bildungsgängen der Berufskollegs ausgebildet sind.

(2) Sozialpädagogische Fachkräfte sind auch Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen mit dem inhaltlichen Gegenstand der Kindheitspädagogik und der sozialen Arbeit mit staatlicher Anerkennung.

(3) Sozialpädagogische Fachkräfte sind darüber hinaus auch Absolventinnen und Absolventen von Diplom-, Bachelor- und Master-Studiengängen der Erziehungswissenschaften, der Heilpädagogik, der Rehabilitationspädagogik sowie Studiengängen der Fachrichtung Soziale Arbeit, Kindheitspädagogik sowie Sozialpädagogik, wenn sie einen Nachweis über eine insgesamt mindestens sechsmonatige Praxiserfahrung in einer Kindertageseinrichtung oder anderen institutionellen Kindertagesbetreuung für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren verfügen. Die Praxiserfahrung kann auch nach Aufnahme der Tätigkeit erbracht werden. Leitungs- und Gruppenleitungsaufgaben können nur nach dieser Praxiszeit übernommen werden (vgl. hierzu § 18 Absatz 3 Nr. 4 KiBiz).
Personen, die die erste Staatsprüfung bzw. einen Masterabschluss für das Lehramt an Grundschulen erfolgreich absolviert haben und über eine Qualifizierung in Pädagogik der Kindheit und Entwicklungspsychologie im Umfang von mindestens 160 Stunden sowie über eine insgesamt sechsmonatige Praxiserfahrung in einer Kindertageseinrichtung verfügen. Die Qualifizierungsmaßnahme und die Praxiserfahrung können auch nach Aufnahme der Tätigkeit erbracht werden. Die Qualifizierungsmaßnahme sollte innerhalb der ersten drei Monate nach Aufnahme der Tätigkeit begonnen werden. Leitungs- und Gruppenleitungsaufgaben können erst nach dieser Praxiszeit übernommen werden (vgl. hierzu § 18 Absatz 3 Nr. 4 KiBiz).
Personen, die ihre Qualifikation in einem Mitgliedsstaat der EU erworben haben, können im Wege des partiellen Berufszugangs nach § 13 b des Gesetzes zur Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen in Nordrhein-Westfalen (Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz NRW - BQFG NRW) als sozialpädagogische Fachkraft in einer Kindertageseinrichtung arbeiten, wenn im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung der Gleichwertigkeit von beruflichen Befähigungsnachweisen für die Berufe Erzieherinnen oder Erzieher durch die zuständige Stelle (jeweilige Bezirksregierung gemäß § 2 der Zuständigkeitsverordnung Schulaufsicht NRW) festgestellt worden ist, dass ihre Qualifikation und Erfahrung der Tätigkeit für den Arbeitsbereich der Kindertageseinrichtung entspricht und sie über die erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse verfügen, die nachzuweisen sind, sofern Deutsch nicht die Muttersprache der Antragstellerin oder des Antragstellers ist. Der Nachweis gilt mit der Vorlage des Zeugnisses über die Zentrale Mittelstufenprüfung des Goethe-Instituts oder eines gleichwertigen Nachweises auf der Stufe B 2 des Europäischen Referenzrahmens als erbracht.

(4) Weitere Fachkräfte sind Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, die aufgrund ihrer besonderen Qualifikation vor allem für die Betreuung von Kindern mit besonderem pflegerischen Betreuungsbedarf eingesetzt werden.
Personen, die mindestens 95 Creditpoints (CP) im Rahmen eines Hochschulstudiums erworben haben. Diese Creditpoints müssen in mindestens drei der unten stehenden Studieninhalte nachgewiesen werden. - Grundlagenwissen soziale Arbeit/Sozialpädagogik und Erziehung/Bildung - Institutioneile Kenntnisse der Kinder- und Jugendhilfe - Entwicklung, Lebenslagen, Lebenssituationen von Kindern - (Entwicklungs-) Psychologie, Soziologie - Professionelles Handeln und pädagogische Interaktion - Reflektion und (Selbst-) Evaluation Darüber hinaus ist ein Nachweis über eine insgesamt mindestens einjährige Praxiserfahrung in einer Kindertageseinrichtung zu erbringen, von der mindestens ein halbes Jahr vor Aufnahme der Tätigkeit erbracht werden muss.
Personen, die innerhalb der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher den fachtheoretischen Prüfungsteil der Ausbildung vor mehr als vier Jahren erfolgreich abgeschlossen haben, aber im Anschluss daran kein Berufspraktikum mit fachpraktischer Prüfung abgeleistet haben und somit über keine staatliche Anerkennung verfügen. Sie müssen über eine mindestens einjährige Praxiserfahrung in einer Kindertageseinrichtung und über eine Qualifizierungsmaßnahme mindestens im Umfang von 160 Stunden verfügen. Die Praxiserfahrung und die Qualifizierungsmaßnahme können auch nach Aufnahme der Tätigkeit erbracht werden.

Ergänzungskräfte:

(1) Ergänzungskräfte sind Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger, Sozialassistentinnen und Sozialassistenten, Heilerziehungshelferinnen und Heilerziehungshelfer, Krippenerzieherinnen und Krippenerzieher, Hortnerinnen und Hortner oder Personen mit einer vergleichbaren Ausbildung. § 1 Abs. 5 findet für Personen mit den zuvor benannten Qualifikationen keine Anwendung.

(2) Andere Personen, die keine Kinderpflege- oder Heilerziehungspflegeausbildung haben und keine Fachkräfte im Sinne von § 1 sind, sind Ergänzungskräfte, wenn sie nach Qualifikation und Eignung in der Lage sind, die Fachkräfte in der Einrichtung in der pädagogischen Arbeit zu unterstützen. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Ergänzungskraft am 15. März 2008 in einer Einrichtung eingesetzt war. Die Träger streben eine Nachqualifizierung in Anlehnung mindestens an die Ausbildung der Kinderpflege an; Alter und Berufserfahrung sollen dabei berücksichtigt werden.


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